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Behandlung Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)

Symptome und Hintergründe

Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist die häufigste Ursache schwerer Sehbeeinträchtigung bei Menschen über 50 Jahren in der Schweiz. Sie betrifft den zentralen Bereich der Netzhaut (Makula), der für scharfes, detailgenaues Sehen zuständig ist.

Typische Symptome der trockenen AMD sind dunkle Flecken im Zentrum des Sehfeldes sowie zunehmende Schwierigkeiten beim Lesen und Erkennen von Gesichtern.

Bei der feuchten AMD kommt verzerrtes Sehen (gerade Linien wirken gewellt) hinzu, die Symptome treten oft rasch auf und können sich schnell verschlechtern. Sie ist die schwerere Form und erfordert eine sofortige Behandlung. Beide Formen verursachen keine Schmerzen.

Was die moderne Medizin tun kann

Für die trockene AMD gibt es derzeit keine zugelassene Therapie. Bestimmte Nahrungsergänzungsmittel (AREDS2-Formel) können das Fortschreiten der Erkrankung jedoch verlangsamen. Regelmässige Kontrollen sind dabei entscheidend.

Bei der feuchten AMD sind Anti-VEGF-Injektionen (Spritzen in den Glaskörper) der etablierte Behandlungsstandard. Medikamente wie Ranibizumab, Aflibercept oder Faricimab hemmen das Wachstum krankhafter Blutgefässe – und stabilisieren in vielen Fällen das Sehvermögen deutlich.

Die Behandlung bieten wir an allen sechs Standorten an. Die Injektionen sind minimalinvasiv, erfolgen unter lokaler Betäubung und dauern nur wenige Minuten.

Stärken Stärken von Argus Augen

Persönliche Begleitung
Begleitung durch Ihren Arzt oder Ihre Ärztin – von der Voruntersuchung bis zur Abschlusskontrolle.
Früherkennungs-Screening
Erkennen von AMD-Vorstufen – oft bevor Symptome spürbar werden
Engmaschige Kontrollen
Regelmässige OCT-Untersuchungen für eine genaue Verlaufskontrolle und Anpassung der Therapie
Moderne Medikamente
Ranibizumab, Aflibercept, Faricimab – individuell auf Ihre Situation abgestimmt
Anti-VEGF-Therapie an allen Standorten
Behandlung in Ihrer Nähe – ohne lange Anfahrten ins Spital

Ablauf der Behandlung

  • Erstuntersuchung & OCT-Diagnose

    Wir untersuchen Ihre Netzhaut detailliert mit OCT (optische Kohärenztomographie) zur genauen Beurteilung der Makula.
  • Therapieplanung

    Je nach Form und Stadium der AMD (trocken oder feucht) besprechen wir mit Ihnen den optimalen Behandlungsplan.
  • Anti-VEGF-Injektion (bei feuchter AMD)

    Den Wirkstoff injizieren wir unter lokaler Betäubung in den Glaskörper. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten und ist in der Regel gut verträglich. Die Behandlung muss im Intervall wiederholt werden.
  • Regelmässige Kontrolltermine

    Die Kontrollen erfolgen je nach Befund etwa alle 4–8 Wochen. Dabei prüfen wir den Verlauf mittels OCT und entscheiden über weitere Injektionen.

«AMD ist eine komplexe Erkrankung. Wir gehen sie mit Ihnen gemeinsam an. Schritt für Schritt, persönlich und an allen sechs Standorten.»

Häufige Fragen bei AMD

Kann ich trotz AMD Auto fahren?

Das hängt vom Stadium der Erkrankung und Ihrem verbliebenen Sehvermögen ab. Wir beurteilen dies individuell und beraten Sie entsprechend.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Ja – die Anti-VEGF-Behandlung bei feuchter AMD wird von der Krankenkasse übernommen.

Tut die Injektion weh?

Das Auge wird vor der Injektion mit Tropfen betäubt. Die meisten Patientinnen und Patienten spüren lediglich ein leichtes Druckgefühl, jedoch keinen Schmerz.

Wie oft brauche ich eine Injektion?

Das hängt vom Befund ab. Zu Beginn meist monatlich, später alle 6–8 Wochen. Ihr Arzt bespricht den Rhythmus mit Ihnen und passt diesen regelmässig an.

Ist AMD heilbar?

Die AMD ist nicht heilbar, aber ihr Fortschreiten kann verlangsamt werden. Die feuchte AMD lässt sich mit Anti-VEGF-Injektionen meist stabilisieren und in eine trockene AMD überführen.

Vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrer Gesundheit

Wenn Sie Klarheit möchten, warten Sie nicht zu lange – wir finden zeitnah einen Termin für Sie.