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Behandlung Sehschule für Kinder (Orthoptik) – Sehtraining & Amblyopie behandeln

Symptome und Hintergründe

Die Sehschule (Orthoptik) ist auf die Untersuchung und Behandlung von Sehproblemen bei Kindern spezialisiert. Häufige Gründe sind Amblyopie (Schwachsichtigkeit), Schielen (Strabismus), Doppelbilder oder eine verzögerte Sehentwicklung.
Amblyopie entsteht, wenn ein Auge in der frühen Kindheit zu wenig genutzt wird – zum Beispiel durch Schielen, unterschiedliche Sehwerte oder eine Sehbehinderung wie einen angeborenen Grauen Star oder ein hängendes Lid (Ptosis). Das Gehirn lernt in dieser Zeit, das betroffene Auge zu unterdrücken.
Eine frühe Behandlung ist entscheidend: Je früher Sehprobleme erkannt werden, desto besser sind die Chancen auf eine normale Sehentwicklung. Die wichtigste Phase liegt zwischen dem 1. und 8. Lebensjahr.

Was die moderne Medizin tun kann

Die Behandlung der Amblyopie erfolgt meist durch das zeitweise Abdecken des stärkeren Auges (Okklusion), damit das schwächere gezielt trainiert wird. Ergänzend kommen Brillen oder Kontaktlinsen zum Einsatz.
Bei Schielen können je nach Befund Prismenbrillen, Okklusion oder operative Eingriffe notwendig sein. Erfahren Sie mehr.
In unserer Sehschule arbeiten speziell ausgebildete Orthoptistinnen eng mit den Augenärztinnen und Augenärzten zusammen. Spielerische Übungen und kindgerechte Methoden helfen, das Sehtraining für Kinder verständlich und gut umsetzbar zu machen.

Stärken von Argus Augenklinik

Spezialisierte Orthoptistinnen
Erfahren in Kinderaugenheilkunde und Sehtraining
Kindgerechte Untersuchungsmethoden
Altersgerechte Tests – auch für Kleinkinder
Enge Zusammenarbeit mit Augenärzten
Kurze Wege, direkte Kommunikation, gemeinsame Therapieplanung
Einbezug der Eltern
Klare Anleitung zur Unterstützung der Therapie zuhause und im Alltag
Früherkennung
Empfehlung zum ersten Screening ab dem 3. Lebensjahr

Ablauf der Behandlung

  • Ersttermin & kindgerechte Voruntersuchung

    Wir prüfen Sehschärfe, Augenstellung und Beweglichkeit der Augen. Bei Bedarf messen wir die Fehlsichtigkeit mit Augentropfen.
  • Befundbesprechung mit den Eltern

    Wir erklären die Ergebnisse verständlich und besprechen gemeinsam den passenden Therapieplan.
  • Therapiebeginn

    Wir starten mit der passenden Behandlung – zum Beispiel mit Brille, Abdecktherapie oder gezielten Sehschul-Übungen.
  • Regelmässige Kontrollen

    Wir überprüfen den Fortschritt alle 6–12 Wochen und passen die Therapie in regelmässigen Abständen an.

«Kleine Augen brauchen grosse Aufmerksamkeit. Unsere Orthoptistinnen schauen genau hin – und machen das Sehtraining sogar zu einem Erlebnis.»

Häufige Fragen

Muss mein Kind eine Brille tragen?

Nicht immer – aber häufig ist eine Brille Teil der Therapie. Wir beraten Sie zur kindgerechten Brillenwahl.

Was kostet die Sehschule?

Untersuchungen und Behandlungen in der Sehschule werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen.

Kann Amblyopie auch als Erwachsener noch behandelt werden?

Die grösste Wirksamkeit ist im Kindesalter. Bei Erwachsenen sind die Erfolge geringer, aber nicht ausgeschlossen – die Ursache der Amblyopie sollte gesucht werden.

Wie lange muss mein Kind die Augenklappe (Okklusion) tragen?

Das hängt vom Schweregrad der Amblyopie ab. Meist einige Stunden täglich, über Monate bis Jahre. Konsequenz ist dabei entscheidend.

Ab welchem Alter kann mein Kind in die Sehschule?

Wir untersuchen Kinder ab dem Säuglingsalter. Ein erstes Sehscreening empfehlen wir spätestens ab dem 3. Lebensjahr.

Vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrer Gesundheit

Wenn Sie Klarheit möchten, warten Sie nicht zu lange – wir finden zeitnah einen Termin für Sie.